Geschichte
Im Gebiet des heutigen Ludwigshafen gab es bereits zur Zeit der Römer Siedlungen. Im heutigen Stadtbezirk Rheingönheim befand sich damals das Römerkastell Rufiniana. Später zählte das Gebiet links vom Rhein zu Bayern, während Mannheim rechts vom Rhein, zu dem Ludwigshafen das Gegenpol bilden sollte, zu Baden gehörte. Die Stadt Ludwigshafen wurde im Jahr 1853 gegründet. Als Namensgeber diente König Ludwig I von Bayern. Die Stadt konnte sich ab dem Jahr 1925 als Großstadt bezeichnen, als sie über 100.000 Einwohner zählte. Heute ist sie mit einer Fläche von 77,68 km² und über 163.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt im Bundesland Rheinland-Pfalz und steht bundesweit auf dem 46. Platz der größten deutschen Städte.
Ludwigshafen ist eine kreisfreie Stadt mit den Postleizahlen 67059 bis 67071. Sie ist in den 10 Ortsbezirke Friesenheim, Gartenstadt, Maudach, Mundenheim, Nördliche Innenstadt, Oppau, Oggersheim, Rheingönheim, Ruchheim und Südliche Innenstadt gegliedert. Nach und nach wurden diese Bezirke in die Stadt Ludwigshafen eingemeindet.
